Integration in der Freizeit

Viele Menschen mit Beeinträchtigungen haben es schwer, am sozialen Leben ihres Lebensumfeldes teilzunehmen. Dies liegt nicht nur an baulichen Voraussetzungen, sondern auch an mangelnden Kontaktzonen zwischen beeinträchtigten und nicht-beeinträchtigten Menschen.

Das Verstehenlernen der Bedürfnisse des anderen ist Grundvoraussetzung für darauf aufbauende Konzepte des Miteinander-Erlebens von Freizeitaktivitäten.

Alle gesellschaftlichen Gruppen sind eingeladen, integrative Angebote zu schaffen, z.B. im Bereich des Sportes, des Spiels, der Kunst, des Naturerlebens, der Reise oder der Kommunikation.

Bei dem Versuch, solche Angebote zu schaffen, ist das persönliche Engagement jedes Einzelnen die Basis. Aber ohne Unterstützung professioneller Mediatoren werden Bemühungen nicht nachhaltig werden. Vorurteile und Ängste, Befangenheit und Unsicherheit im Umgang mit behinderten Menschen müssen gezielt abgebaut und eine Vertrauensbasis gegenüber den Nicht-Behinderten errichtet werden.

Integration in der Freizeit ist deshalb auch von öffentlichen Mitteln abhängig, besonders aber von der Schaffung eines Behinderten-freundlichen Klimas vor Ort, das sich an Details erweist.

Integration in der Freizeit  ist die Suche nach der Balance der Bedürfnisse beeinträchtigter und nicht beeinträchtigter Menschen

Integratoren in BS